Wie frühe Wunden auf unser Leben wirken - Teil 1
Zielgruppe(n)
Fachkraft Krippe, Fachkraft Kindergarten, Fachkraft Hort
Ausschreibung
„Menschen handeln in einer gegebenen Situation so, wie sie sie wahrnehmen. Gleichzeitig neigen dazu, die Welt so wahrzunehmen, wie sie glauben, dass sie ist.“ - Wolfgang Walker
Trauma heißt Wunde, Verletzung. Es kann sich aus einem einmaligen, bedrohlichen Ereignis (Schocktrauma) oder aus sich wiederholenden Ereignissen, die ein hohes Stressniveau auslösen (Entwicklungstraumata) entwickeln. Letzteres wird aus der Erwachsenenperspektive häufig gar nicht wahrgenommen oder bagatellisiert. Es handelt sich unter anderem um Verletzungen der Würde der jungen Menschen, ihre Beschämung oder Abwertung. Daraus entstehen Muster, die im Leben von einschneidender Bedeutung sind.
Wenn der Körper keine Meldung bekommt, dass das Ereignis vorüber ist, kann sich der Stress nicht normalisieren. Der Mensch kann sich nur noch schwer, oder kurzzeitig ins Gleichgewicht bringen. Sein Nervensystem schwankt zwischen einem Zustand der Übererregung oder Untererregung.
Inhalte:
- Begriffsklärung
- Wie erkennt man eine Traumatisierung?
- Entwicklungstraumata, Was sind frühe Wunden?
- Körperwissen/ Entwicklung/ Bindung
- Was ist hilfreich?
Modul 3.2 - Resilienz
Schwerpunkt laut Curriculum zur Umsetzung der „Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" (Stand 2020)
Dozent*in
- Patricia Baumgardt, Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Mitglied im BTD, Dipl. Designerin (FH), Theater- und Kostümplastikerin
Organisatorisches
Bitte bequeme Kleidung tragen und eine Decke und Matte mitbringen!





