Kinder mit Bindungsstörungen und frühkindlicher Traumatisierung und deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung und Adoleszenz
Zielgruppe(n)
Fachkraft Krippe, Fachkraft Kindergarten, Fachkraft Hort
Ausschreibung
Aktuellen Studien zufolge werden heute circa ein Viertel aller Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren als verhaltensauffällig eingestuft. Der Umgang mit diesen Kindern ist mittlerweile aufgrund der mangelnden Zeit und der Personalsituation zur größten Herausforderung für Pädagog/-innen geworden.
In der aktuellen Diskussion finden sich Begrifflichkeiten wie „schwierige Kinder“ oder „Systemsprenger“. Doch konstruiert Sprache scheinbare Wirklichkeiten und ein absurdes Bild vom Kind. Das betroffene Mädchen oder der betroffene Junge wird vom Subjekt zum Objekt, es wird ihm/ ihr (un-)gewollt Schuld, eine Gefährlichkeit und Macht zugeschrieben, die ein intersubjektives Handeln beinahe verunmöglicht.
Schwerpunkte:
- vom auffälligen Verhalten zum auffälligen Kind
- Systemischer Ansatz
- theoretische Grundannahmen: Das Bild vom Kind
- Bindungsentwicklung
- Modelle der Bindung und Bindungsstörungen
- traumatische Erfahrungen in der Kindheit und Posttraumatische Belastungsstörung
- Emotionale Kompetenz und Selbstkonzept
- Umgang im pädagogischen Alltag und Aufbau resilienter Schutzfaktoren
- Verantwortung der Erwachsenen
Modul 1 Das Fundament
Schwerpunkt laut Curriculum zur Umsetzung der „Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" (Stand 2020)
Dozent*in
- Anika Bull, Kindheitspädagogin, Trauerbegleiterin und Meditationslehrerin bei Emotionsbewegung
Organisatorisches
Bitte bringen Sie einen (anonymisierten) Fall aus der Praxis mit.





