Mit den Händen sprechen - Gebärden als sprachbildende Unterstützung
Zielgruppe(n)
Fachkraft Krippe, Kindertagespflegeperson
Ausschreibung
Die Kommunikation mit Kindern, die sich noch nicht sprachlich ausdrücken, stellt pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Gebärden können eine sinnvolle Ergänzung und sprachbildende Unterstützung im pädagogischen Alltag darstellen, denn schon bevor Kinder sprechen und verstanden werden, können sie sich mithilfe von Gebärden differenziert mitteilen.
Gebärden bilden die Brücke zwischen der Sprachwelt der Erwachsenen und den Mitteilungsmöglichkeiten eines kleinen Kindes. Gebärden sind eine Möglichkeit, das kindliche Bedürfnis, sich mitzuteilen zu erfüllen, sie fördern Sprachfreude und können helfen, in die gesprochene Sprache hineinzuwachsen.
In der Fortbildung lernen Sie mindestens 50 Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache und erfahren, wie Sie diese kindgerecht im pädagogischen Alltag etablieren können.
Zudem lernen Sie viele kreative Möglichkeiten in Form von Reimen und Liedern mit Gebärden kennen, die Freude und Rituale im Betreuungsalltag schaffen können.
1.5 Frühpädagogische Bildung
Schwerpunkt laut Curriculum zur Umsetzung der „Bildungskonzeption für 0- bis 10-jährige Kinder in M-V" (Stand 2020)
Dozent*in
- Laura Scharp, Bildungswissenschaftlerin, Montessori-Pädagogin





