Alter, Demenz und Trauma - Wenn die Zeit nicht alle Wunden heilt
Zielgruppe(n)
Betreuungskraft, Fachkraft, Hilfskraft
Ausschreibung
Die Generation der Kriegskinder ist alt geworden – doch viele unter ihnen leiden noch immer unter den
dramatischen Erlebnissen aus dieser Zeit.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden und so können die Folgen traumatischer Erfahrungen gerade im Alter und trotz Demenz nachwirken.
Denn zum Altwerden gehört dazu, dass Menschen hilfloser werden und Situationen erleben, in denen sie sich ausgeliefert fühlen.
Das kann frühere traumatische Erlebnisse der Hilflosigkeit und des Ausgeliefert-Seins reaktivieren.
Vermeintlich banale Alltagssignale werden dann zum Auslöser schmerzhafter Erinnerungen und verursachen
„abnormes“ Verhalten der Betroffenen.
Inhalte:
-Was ist ein Trauma? Die Grundlagen der Psychotraumatologie
– Was sind die Anzeichen von Traumatisierung?
– Demenz oder Trauma? Ähnlichkeiten und Unterschiede
– Trigger und Ursachen erkennen und bei der Sinnesförderung beachten
– „richtiger“ Umgang mit traumatisierten (dementen) Menschen
– Behutsam erinnern und dabei vorhandene Ressourcen stärken
– Verstehen, begleiten, unterstützen – auf die richtige Haltung kommt es an
Organisatorisches
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