Zielgruppe(n)

Fachkraft, Hilfskraft

Ausschreibung

Pflegefachkräfte begleiten Menschen in herausfordernden Lebensphasen - etwa bei der Mitteilung einer schweren Diagnose, im Krankheitsverlauf oder in der palliativen Versorgung. Gerade in diesen Situationen sind sie wichtige Ansprechpersonen für Patienten und Angehörige – oft über einen längeren Zeitraum hinweg und im unmittelbaren Alltag.

Nicht immer liegen zu diesem Zeitpunkt alle Informationen vor, oder Gespräche mit den behandelnden Ärzt:innen stehen noch aus. Dennoch wenden sich Betroffene mit Sorgen, Ängsten oder direkten Fragen an das Pflegeteam. Wie kann in solchen Momenten achtsam, professionell und empathisch kommuniziert werden – ohne etwas vorwegzunehmen oder zu viel zu sagen?

Diese Fortbildung bietet Raum zur Reflexion und vermittelt praxisnahe Kommunikationsstrategien für herausfordernde Gesprächssituationen im Pflegealltag.

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Die eigene Rolle zwischen Empathie und professioneller Abgrenzung
- Achtsame Kommunikation in emotional belastenden Situationen
- Umgang mit Fragen zu Diagnose und Prognose – wenn (noch) nicht alles ausgesprochen ist
- Wie viel darf, soll, muss ich sagen?
- Gesprächsführung mit Patienten und Angehörigen
- Eigene emotionale Reaktionen verstehen und reflektieren
- Selbstfürsorge und Resilienz im Umgang mit Belastung

Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 8 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)

Dozent*in

  • Nancy Sommerfeldt, Fachkrankenschwester für Onkologie und Fachpflegekraft für Palliative Care, DGP zertifizierte Kursleitung für Palliative Care/ Palliative Medizin, Koordinatorin für Ambulante Hospizarbeit

Standort

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