Zielgruppe(n)

Hilfskraft

Ausschreibung

Die Delegation pflegerischer Aufgaben gehört zum beruflichen Alltag. Gleichzeitig entstehen immer wieder Unsicherheiten: Welche Tätigkeiten dürfen übertragen werden? Wer trägt welche Verantwortung? Wann darf oder muss die Übernahme einer Aufgabe abgelehnt werden?
Die Veranstaltung vermittelt die wesentlichen Voraussetzungen einer fachlich und rechtlich sicheren Delegation. Dabei werden sowohl die Perspektive der delegierenden Pflegefachkraft als auch diejenige der ausführenden Mitarbeitenden berücksichtigt. Die Teilnehmenden lernen, ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche einzuschätzen, die vorhandene Qualifikation und Kompetenz angemessen zu berücksichtigen und Delegationsentscheidungen nachvollziehbar zu treffen.
Praxisnahe Fallbeispiele verdeutlichen typische Grenzfälle und zeigen, wie Aufgaben sicher übertragen, übernommen, dokumentiert und kontrolliert werden können.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Grundlagen und Verantwortlichkeiten bei der Delegation
- Abgrenzung von Delegation, Substitution und Assistenz
- Delegierbare und nicht delegierbare Aufgaben
- Berücksichtigung von Qualifikation, Einweisung und individueller Kompetenz
- Aufgaben und Verantwortung delegierender Pflegefachkräfte
- Rechte und Pflichten ausführender Mitarbeitender
- Grenzen der eigenen Handlungskompetenz
- Ablehnung einer Aufgabenübernahme bei fehlender Kompetenz oder Gefährdung
- Dokumentation, Kommunikation und Kontrolle delegierter Tätigkeiten
- Bearbeitung praxisnaher Fallbeispiele und Konfliktsituationen

Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 2 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)

Dozent*in

  • Robbin Hansen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft/-management B.Sc.

Standort

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