Zielgruppe(n)

Fachkraft, Hilfskraft, Betreuungskraft

Ausschreibung

Die Begleitung von Menschen mit Demenz stellt Mitarbeitende und Angehörige oft vor besondere Herausforderungen. Neben den offensichtlichen kognitiven und körperlichen Veränderungen spielen Scham- und Schuldgefühle sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Begleitenden eine nicht zu unterschätzende Rolle. Diese tiefgreifenden Emotionen können die Beziehung, die Kommunikation und die gesamte Betreuungssituation erheblich beeinflussen.

Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit den vielschichtigen Aspekten von Scham und Schuld im Kontext von Demenz auseinanderzusetzen. Wir beleuchten, wie diese Gefühle entstehen, sich äußern und wie sie sowohl von Menschen mit Demenz als auch von ihren Begleitern erlebt werden.

Seminarinhalte:
- Grundlagen von Scham und Schuld: Was sind diese Emotionen, und wie wirken sie sich auf unser Erleben aus?Scham und Demenz: Wie äußert sich Scham bei Menschen mit Demenz? Welche Situationen können Schamgefühle auslösen (z.B. Inkontinenz, Orientierungsverlust, Fehlverhalten)?
- Schuld und Demenz: Erleben Menschen mit Demenz Schuldgefühle?
- Scham und Schuld bei Begleitenden: Welche Scham- und Schuldgefühle entwickeln Mitarbeitende und Angehörige (z.B. Überforderung, Versagensängste, Aggressionen, das Gefühl, nicht genug zu tun)?

Umgang mit Scham und Schuld:
- Empathie und Validation: Strategien zur Anerkennung und Wertschätzung der Gefühle von Menschen mit Demenz.
- Kommunikation: Wie sprechen wir über sensible Themen?
- Selbstfürsorge und Reflexion: Umgang mit eigenen Scham- und Schuldgefühlen als Begleitperson.
- Fallbeispiele und Lösungsansätze: Praktische Übungen und Diskussionen zur Vertiefung des Verständnis
- Ethik in der Demenzbegleitung: Reflexion über die moralischen Dimensionen von Scham und Schuld

Dozent*in

  • Ute Greve, Dipl. Sozialpädagogin, TQM-Auditorin

Standort

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