Beziehung statt Reaktion – Heilpädagogische Haltungen im pädagogischen Alltag
Grundlagen heilpädagogischen Denkens und Handelns im Kinder- und JugendbereichZielgruppe(n)
Fachkraft, Hilfskraft
Ausschreibung
Heilpädagogik ist mehr als eine Methode – sie ist eine Haltung.
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen heilpädagogischen Arbeitens mit Kindern und Jugendlichen in komplexen Lebenslagen.
Im Zentrum steht das Prinzip der Beziehungsorientierung, das pädagogisches Handeln nicht nur als Anleitung oder Kontrolle versteht, sondern als verstehendes, reflektiertes Begleiten.
Die Teilnehmenden lernen, wie sie heilpädagogische Perspektiven in ihren Alltag integrieren können – auch unter organisatorischem Druck und in herausfordernden Situationen. Über Fallarbeit, kurze Inputs und kollegialen Austausch wird deutlich, wie Haltung, Struktur und Interventionen zusammenwirken.
Inhalte:
• Was ist heilpädagogisches Denken? Haltung, Leitideen und Menschenbild
• Beziehungsgestaltung als „heilende“ Struktur: Nähe, Grenzen, Vertrauen
• Selbstregulation fördern: Kinder verstehen, bevor man handeln will
• Fallarbeit: Ressourcenorientierter Blick auf auffälliges Verhalten
• Transfer: Heilpädagogisches Handeln im institutionellen Rahmen
Dozent*in
- Tina Reichelt





