Zielgruppe(n)

Fachkraft, Leitungskraft

Ausschreibung

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und wachsender Anforderungen an Teilhabe und Selbstbestimmung stellt sich die Frage: Wie kann berufliche Bildung inklusiv, gerecht und fachlich wirksam gestaltet werden – insbesondere für Menschen in der Eingliederungshilfe?

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachanleiterinnen und Bildungsbegleiterinnen (FAB), die im Berufsbildungsbereich von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), in Wohnheimen, Unternehmen und weiteren Einrichtungen tätig sind und berufliche Bildungsprozesse gezielt begleiten möchten.

Themenschwerpunkte:
- Gestaltung und Begleitung von Lernprozessen im Eingangsverfahren und in der zweijährigen beruflichen Bildung nach BBiG
- Einsatz standardisierter Kompetenzanalyseverfahren zur Förderung selbstbestimmter Berufswahl und Motivation
- Abgrenzung von „Bildung“ und „Arbeitstraining“ – unter Berücksichtigung der EU-Menschenrechtskonventionen
- Bildungsarbeit nach harmonisierten Bildungsrahmenplänen inkl. didaktischer und methodischer Planung
- Vorbereitung auf Teilqualifizierungen im Kontext beruflicher Inklusion
- Bildungsförderung trotz hoher Auftragslage – Schaffung lernförderlicher Arbeitsplätze
- Umgang mit Herausforderungen bei „jungen Wilden“ Teilnehmenden im Themenfeld Motivation, Gewalt und Desinteresse

Ziel ist es, Konzepte und Instrumente einer inklusiven beruflichen Bildung praxisnah anzuwenden und die Bildungsarbeit im Sinne von Chancengleichheit und Vielfalt weiterzuentwickeln. Der gesellschaftliche Auftrag ist klar: Menschen mit Behinderungen brauchen und verdienen eine gleichwertige gleichartige Bildung – als Basis für echte Teilhabe am Arbeitsleben.

Dozent*in

  • Olaf Tünnemann, Geprüfter Berufspädagoge, staatl. anerkannter Erzieher

Standort

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