Zielgruppe(n)

Fachkraft, Hilfskraft

Ausschreibung

Manche Kinder drücken sich anders aus als über Worte – sie sprechen mit dem Blick, dem Körper, mit Lauten, Handlungen oder Rückzug. Gerade bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen, Autismus, Sprachbeeinträchtigungen oder seelischen Belastungen stellt sich die Frage: Wie gelingt eine Kommunikation, die Beziehung möglich macht, auch wenn Sprache (noch) fehlt?
Dieses Seminar gibt pädagogischen Fachkräften Orientierung, wie sie über heilpädagogische Zugänge, nonverbale Kommunikation und unterstützende Kommunikationsformen einen echten Dialog ermöglichen – feinfühlig, strukturiert und individuell. Dabei stehen Haltung, Wahrnehmung und die eigene Präsenz im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden erhalten Impulse und Werkzeuge, mit denen sie sowohl in Gruppen- als auch in 1:1-Situationen mit Kindern „in Kontakt“ kommen – jenseits der gesprochenen Sprache. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Kommunikationsbarrieren zu verstehen und neue Wege der Teilhabe zu eröffnen.

Inhalte:
• Grundlagen heilpädagogischer Kommunikation: Beziehung vor Methode
• Kinder mit Kommunikationsbeeinträchtigung verstehen lernen
• Körpersprache, Mimik, Tonfall und Rhythmus als Zugänge nutzen
• Einführung in Unterstützte Kommunikation (UK): Gebärden, Bildkarten, Rituale
• Alltag strukturieren als Kommunikationshilfe (visuelle Abläufe, Wiederholungen)
• Praxisnahe Übungen: Situationen deuten, Signale erkennen, Reaktion gestalten

Dozent*in

  • Tina Reichelt

Standort

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