Wenn es einem die Sprache verschlägt - Radikalem Populismus mit demokratischer Resilienz begegnen
Zielgruppe(n)
Leitungskraft, Geschäftsleitung
Ausschreibung
Das Seminar richtet sich an (angehende) Leitungskräfte in der Pflege- und Eingliederungshilfe, die im Berufsalltag mit unterschiedlichen Wertehaltungen, Spannungsfeldern und möglicherweise auch demokratiefeindlichen Aussagen konfrontiert sind – sei es im Umgang mit den von Ihnen begleiteten oder betreuten Personen, im Team, bei Angehörigen oder im gesellschaftlichen Umfeld. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann ich als Leitungskraft Haltung zeigen, ohne zu moralisieren, ohne zu resignieren und trotzdem handlungsfähig bleiben?
Zentrale Inhalte sind:
- Reflexion des eigenen professionellen Selbstverständnisses als (angehende) Führungskraft
- Umgang mit menschenfeindlichen, diskriminierenden oder polarisierenden Aussagen im Arbeitskontext
- Reaktionsstrategien zwischen Deeskalation, Klarheit und Verantwortungsübernahme
- Spannungsfeld zwischen institutionellen Vorgaben und persönlicher Haltung
- Alltagsnahe Fallarbeit und Transfer in die eigene Einrichtung
Das Seminar bietet einen geschützten Lernraum mit Methodenmix aus Impulsen, kollegialem Austausch, Fallarbeit und praxisnahen Übungen.
Dozent*innen
- Anne Geisler, Projektkoordination Soziale Bildung e.V. Lernort Ostseestadion
- Christoph Schultz, Dipl.-Päd., B.A. Sozialwissenschaften / systemischer Berater





