Assistierter Suizid: rechtliche und ethische Grundlagen
Zielgruppe(n)
Fachkraft, Leitungskraft
Ausschreibung
Formen der selbstgewählten Lebensverkürzung in herabgesetzten Daseinssituationen (Ablehnung von Nahrung/Flüssigkeit, …) - wie unterscheiden sie sich vom „assistiven Suizid“? Als Mitarbeiter/-innen einer Einrichtung sind wir an Entscheidungsprozessen am Lebensende beteiligt, z.B. im Rahmen von Fallkonferenzen. Bei „assistiven Suiziden“ kann es sein, dass wir als Pflegende und Betreuende mit Entscheidungen konfrontiert sind, ohne in die Kommunikation und Reflektion eingebunden zu sein.
Unabhängig von der Gesetzeslage leiten sich hier Fragen ab, die wir für uns bzw. als Einrichtung im Vorwege klären sollen: Was macht das mit den Mitarbeiter/-innen (Sorgen, Ängste, …)? Wie können Mitarbeiter/-innen mit moralischen Bedenken umgehen? Fühlen sie sich zumindest indirekt beteiligt? … Sollte die Einrichtung eine „Haltung“ zu diesen Fragen entwickeln, um die Mitarbeiter/-innen mit einer Leitlinie in moralisch ambivalenten Situationen zu entlasten?
inhaltlichen Schwerpunkte:
• Gesetzliche Grundlagen
• Umgang mit Sterbewünschen und Suizidassistenz
• Orientierungshilfen
• Sterbebegleitung gestalten
Dozent*innen
- Manuela Blanckenfeldt, Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V., Kursleiterin für den Kurs Letzte Hilfe professionell und für Erwachsene, Fachreferentin für Hospiz und Palliative Care
- Melanie Butzmann, Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V., Zentrumsleitung Diakonische Profil, Ehrenamt, Gemeinwesendiakonie





