Zielgruppe(n)

Fachkraft, Leitungskraft, Hilfskraft, Personalverantwortliche

Ausschreibung

Es macht einen kulturellen Unterschied, ob eine Person in armen oder reichen Verhältnissen, als Junge oder Mädchen in den 1970er oder 00er Jahren, in der Stadt oder auf dem Land aufgewachsen ist. Es macht einen Unterschied, ob die Eltern Lehrer, Handwerker, Bauern oder Zahnärzte waren, welche Bedeutung die Religion im Elternhaus spielte, welche Werte und Weltbilder die Kindheit prägten, welche Erfahrungen die Person mit Zugehörigkeit und Ausgrenzung gemacht hat. Entscheidend für das soziale Miteinander ist die menschliche Fähigkeit, in einer Welt der kulturellen Unterschiede gemeinsam zu handeln.
Voraussetzung für einen offenen Umgang mit Unterschieden ist die Wahrnehmung der eigenen Kultur. Kultur haben nicht nur die Anderen. Wir alle sind kulturell geprägt und haben einen bestimmten Blick auf die Welt.
Das Seminar vermittelt Orientierung und Handlungssicherheit für einen guten Umgang mit Vielfalt und Heterogenität in Pflege und sozialer Arbeit. Die verbreiteten Ängste und Unsicherheiten in der öffentlichen Debatte über „fremde Kulturen“ werden offen thematisiert.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Einführung in die Kulturtheorie
- Kulturelle Selbstwahrnehmung
- Identität und Zugehörigkeit
- Formen und Mechanismen der Ausgrenzung
- Leitlinien für eine kultur- und machtsensible Kommunikation

Dozent*in

  • Stefan Semjank, Referent für Migration und Interkulturelle Bildung, Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Standort

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