Sterbewünsche am Lebensende – zwischen Leidenslinderung, gezielter Sedierung und assistiertem Suizid
Zielgruppe(n)
Fachkraft
Ausschreibung
Der Umgang mit Todes- und Sterbewünschen stellt Fachkräfte vor besondere fachliche, ethische und kommunikative Herausforderungen. Ziel der Veranstaltung ist es, Sicherheit im beruflichen Kontext für eine sensible Gesprächsführung sowie die professionelle Begleitung von Betroffenen sowie Angehörigen zu geben.
Anhand von praxisnahen Fallbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten, Verantwortungsgrenzen und mögliche Gewissenskonflikte reflektiert. Dadurch sollen ethische und rechtliche Aspekte besser eingeordnet werden können und ein Raum zum Reflektieren der eigenen Haltungen gegeben werden.
Inhalte:
- Begriffsklärungen, Hintergründe und mögliche Ursachen
- Professioneller Umgang mit geäußerten Sterbewünschen
- Sensible Gesprächsführung mit Betroffenen und Angehörigen
- Selbstbestimmung, Fürsorge und Schutzbedürftigkeit
- Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen
- Aufgaben, Verantwortung und Grenzen der beteiligten Berufsgruppen
- Umgang mit persönlichen und beruflichen Gewissenskonflikten
- Einbeziehung und Begleitung von Angehörigen
- Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
- Besprechung von Fallbeispiele und Reflexion
Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 8 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)
Dozent*in
- Nancy Sommerfeldt, Fachkrankenschwester für Onkologie und Fachpflegekraft für Palliative Care, DGP zertifizierte Kursleitung für Palliative Care/ Palliative Medizin, Koordinatorin für Ambulante Hospizarbeit





