Zielgruppe(n)

Fachkraft, Leitungskraft, Hilfskraft

Ausschreibung

Im Arbeitsalltag entstehen regelmäßig Fragen zu rechtlicher Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Wer darf Entscheidungen treffen, wenn eine pflegebedürftige Person dazu selbst nicht mehr in der Lage ist? Welche Bedeutung haben vorhandene Vorsorgedokumente und welche Aufgaben kommen den beteiligten Pflegekräften zu?
Die Veranstaltung vermittelt die wesentlichen rechtlichen Grundlagen und grenzt die verschiedenen Vorsorgeinstrumente verständlich voneinander ab. Anhand praxisnaher Situationen wird erläutert, welche Befugnisse rechtliche Betreuer/-innen und bevollmächtigte Personen besitzen, wie der Wille der betroffenen Person berücksichtigt wird und worauf Pflegekräfte im Umgang mit Patientenverfügungen achten müssen. Darüber hinaus werden typische Unsicherheiten und Handlungssituationen aus dem Pflegealltag aufgegriffen.
Die Teilnehmenden lernen, ihre eigene Rolle und ihre Zuständigkeiten sicherer einzuordnen, rechtlich relevante Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen mit Betroffenen, Angehörigen und rechtlichen Vertretungen zu kommunizieren.

Inhaltliche Schwerpunkte:

• Grundlagen zur rechtlichen Betreuung
• Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten der Vorsorgevollmacht
• Anforderungen an eine wirksame Patientenverfügung
• Berücksichtigung des Willens der betroffenen Person
• Zuständigkeiten und rechtliche Grenzen von Pflegekräften
• Umgang mit typischen Unsicherheiten und Konfliktsituationen im Pflegealltag
• Kommunikation mit Betroffenen, Angehörigen, Bevollmächtigten und rechtlichen Betreuer/-innen


Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 8 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)

Dozent*in

  • Katrin Werner, Rechtsanwältin

Standort

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