Gewalt in der Pflege – Rechte, Pflichten und Handlungsmöglichkeiten im Pflegealltag
Zielgruppe(n)
Fachkraft, Hilfskraft
Ausschreibung
Gewalt in der Pflege kann viele Formen annehmen und sowohl Patient/-innen als auch Beschäftigte betreffen. Neben körperlichen Übergriffen zählen hierzu psychische und sexualisierte Gewalt, Vernachlässigung, freiheitsbeschränkende Maßnahmen sowie strukturell begünstigte Grenzverletzungen. Im Arbeitsalltag ist es jedoch nicht immer leicht, problematische Situationen eindeutig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Die Veranstaltung vermittelt eine rechtliche und praxisbezogene Einordnung verschiedener Gewaltformen. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren Rechten und Pflichten auseinander und erfahren, welche Handlungsmöglichkeiten ihnen bei beobachteter, vermuteter oder selbst erlebter Gewalt zur Verfügung stehen. Anhand typischer Fallbeispiele werden Fragen der Dokumentation, interner Informationswege, Verantwortlichkeiten und möglicher Schutzmaßnahmen behandelt.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Formen und Erscheinungsweisen von Gewalt in der Pflege
- Abgrenzung zwischen Grenzverletzung, Überforderung, Vernachlässigung und strafbarem Verhalten
- Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen
- Rechte und Schutzansprüche der beteiligten Personen
- Pflichten und Verantwortlichkeiten von Pflege- und Betreuungskräften
- Handlungsmöglichkeiten bei vermuteter, beobachteter oder selbst erlebter Gewalt
- Prävention und frühzeitiges Erkennen von Risikosituationen
- Bearbeitung praxisnaher Fallbeispiele
Für diese Veranstaltung erhalten Sie: 8 Fortbildungspunkte (Registrierung beruflich Pflegender)
Dozent*in
- Katrin Werner, Rechtsanwältin





