Zielgruppe(n)

Fachkraft

Ausschreibung

Dieses Seminar vermittelt die theoretischen Grundlagen zu Grenzverletzungen und Machtmissbrauch in psychotherapeutischen und psychosozialen Arbeitsbeziehungen. Die Teilnehmenden lernen, wie professionelle Grenzen definiert sind, welche Dynamiken zu Grenzüberschreitungen führen können und wie sich subtile wie auch manifeste Formen von Missbrauch erkennen lassen. Im Mittelpunkt stehen die ethischen Prinzipien professioneller Beziehungsgestaltung, die Reflexion eigener Rollen und die Entwicklung einer klaren Haltung im Umgang mit Grenzverletzungen. Durch Fallbeispiele, rechtliche Einordnung und strukturierte Reflexion wird die Handlungssicherheit gestärkt, um Klient*innen zu schützen und die eigene professionelle Integrität zu wahren.
Professionelle Grenzen
– Definition, Funktion und Bedeutung
– Nähe, Distanz und Machtasymmetrien
Formen von Grenzverletzungen
– subtile, strukturelle und manifeste Grenzüberschreitungen
– psychische, emotionale und körperliche Dimensionen
Dynamiken von Missbrauch
– Abhängigkeit, Idealisierung, Rollenkonfusion
– Risiken in belasteten Beziehungskontexten
Ethische und rechtliche Grundlagen
– berufsethische Prinzipien
– rechtliche Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten
Professionelle Haltung & Selbstreflexion
– Selbstschutz und Rollenklärung
– Umgang mit Unsicherheit und Grenzkonflikten
Fallarbeit & Prävention
– Analyse realer Fallkonstellationen
– Präventionsstrategien
– Handlungsmöglichkeiten im Team

Dozent*in

  • Michael von Majewski, Dipl. Psychologe, Supervisor, Verhaltenstherapeut

Standort

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